Von Mai bis September 2008 haben wir eine nicht kommerzielle Testversion von Lex Translatica – einem Gesellschaftsverträge übersetzenden Programm für den Verlag Wolters Kluwer bearbeitet. Das ist das erste Programm zur automatischen Übersetzung der Fachtexte.
Lex Translatica wurde aufgrund allgemein erhätlicher Gesellschaftsverträge, Texte über Gesellschaften und anderer Verträge und rechtlicher Texte, die u. a. im Internet zu finden sind, erstellt. Zur Bearbeitung des Sprachmaterials wurden die speziell zu diesem Zweck errichteten Daten genutzt, solche wie: das parallele polnisch-englische Korpus, das u. a. die Beurteilung der Übersetzungsqualität ermöglichte. Der aufgrund der Korpora bearbeitete und im Hinblick auf die Frequenz im Internet verifizierte Fachwortschatz wurde in das Systemwörterbuch eingeführt und dann von Lexikografen bearbeitet. Ihre Arbeit beruhte auf Beurteilung der Übersetzung der in der Basis existierenden Stichwörter, Hinzufügen neuer Termine(z. B. der Erschienene), Phrasen, Idiome (z. B. das für den Gesellschftssitz zuständige Gericht ; über das Gesellschaftsvermögen verfügen; die Entlastung), Abkürzungen (z. B. GmbH) und ganzer Sätze (z. B. der Umtausch der Namensaktien in die Inhaberaktien ist zulässig; In den von diesem Vetrag nicht geregelten Fällen gelten entsprechende Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches). Das Systemwörterbuch wurde u. a. um den topaktuellen Wortschatz, z. B. aus dem Bereich der Verwaltungseinteilung, wie auch um Wörter mit niedriger Frequenz (abusiv, Urkundenrolle, außervertraglich, Abkömmling) ergänzt, die in dem allgemeinen Wörterbuch des Systems Translatica nicht vorhanden sind. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Regeln der automatischen Übersetzung korrigiert ,wodurch sich ihre Qualität erheblich verbessert hat.